Optimistisch denken und einfacher leben?

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

Optimistisch denken geht das so einfach?

Kennst Du den Unterschied zwischen einem halb vollen und einem halb leeren Glas?

Es gibt eigentlich keinen, denn in jedem Glas ist gleich viel Flüssigkeit. Es ist nur die Sichtweise, die anders ist.
Der eine sieht ein halb volles, der andere ein halb leeres Glas.

Ist derjenige, der das Glas als halb leer wahrnimmt ein Pessimist und der andere ein Optimist?

Es wäre wohl zu einfach, anhand dieser einen Frage Menschen in die Schubladen „Optimist“ und „Pessimist“ zu stecken. Es gibt noch andere Möglichkeiten zu überprüfen, ob jemand eher pessimistisch oder optimistisch durchs Leben geht. Ich möchte Dir zeigen, wie Du a) erkennst, ob Du eher ein Optimist oder Pessimist bist und b) wie Du es lernst, optimistischer zu denken.

Wer bist Du? Ein Pessimist oder Optimist?

Welche Sätze stimmen für Dich?

1. Ich gehöre zu denen, die meistens Pech haben.
2. Habe ich mal Erfolg, dann hat es mit viel Glück zu tun.
3. Ich mache mir oft Sorgen.
4. Ich fühle mich oft ungerecht behandelt
5. Mich nervt manchmal die gute Laune anderer Menschen.
6. Ich grüble häufig über verschiedene Sachen nach.
7. Ich vergleiche mich gerne und häufig mit anderen.
8. Ich rechne eher mit dem Schlimmsten, dann ist die Enttäuschung nicht so groß, wenn sie eintrifft.
9. Ich wundere mich häufig über die Naivität anderer Menschen.
10. Ziele setze ich mir nur ganz selten.
11. Bei einer Sache schaue ich zuerst, welche Nachteile sie haben könnte.
12. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal herzlich gelacht habe.
13. Im Lotto gewinnen immer nur die Anderen.
14. Die Zukunft der Menschheit ist alles andere als positiv.
15. Ich mache mir immer Vorwürfe, wenn mir ein Fehler unterläuft

Wenn Du mehr als drei Fragen mit ja beantwortet hast neigst Du dazu, Deine Umgebung eher pessimistisch wahrzunehmen.

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Pessimismus ist nicht immer schlecht.

Ist Pessimismus im Übermaß vorhanden, kann er Deiner persönlichen Entwicklung im Wege stehen.

Immer das Negative zu erwarten, führt in eine abwartende, fast verängstigte Grundeinstellung zum Leben. Tatsächlich sehnt sich jedoch jeder Mensch nach Freude und Spaß. Freude, Spaß und Glück im Leben zu haben ist ein Grundbedürfnis im Leben.
Nun die gute Nachricht für Menschen mit Tendenz zu einer pessimistischen Einstellung:

Optimistisch denken kann jeder lernen.

Studien haben bewiesen, dass sich optimistisches Denken trainieren und gezielt erlernen lässt. Der Grad an Optimismus setzt sich aus drei Faktoren zusammen:

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einer genetisch bedingten Grundbegabung

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den Lebensumständen

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und der Entscheidung, die Dinge positiv zu sehen

Zum Beispiel, Du denkst:

“immer nur die anderen haben Glück”

STOPP!

= „Pessimistischer Gedanke!“

Dann fragst du Dich:

„Was könnte ich stattdessen denken und formulierst Deinen Gedanken in einen positiven um.“

zum Beispiel:

“Ich verdiene es Glück zu haben.”

Sag Dir diesen Satz ganz bewusst und auch mehrfach vor und beobachte, ob Dein pessimistischer Satz aus Deinen Gedanken verschwindet oder zumindest die innerliche Stimme, die ihn spricht, leiser wird.

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Optimismus ist auch eine Einstellungssache und den Schlüssel hältst Du selbst in der Hand

Die innere Haltung eines Pessimisten mündet nicht selten in Verzweiflung, Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit – die des Optimisten erzeugt Hoffnung.

Optimismus ist für mich ganz klar eine Einstellungssache und den Schlüssel zu einer optimistischen Einstellung hast Du selber in der Hand.
Auch für Optimisten ist nicht immer alles rosarot und sofort ein Erfolg.

Der große Unterschied ist die Herangehensweise an Schwierigkeiten oder Hindernisse.

Während der Pessimist die Flinte schneller ins Korn wirft und aufgibt, erkennt der Optimist die Chance, die hinter dem Problem liegt und geht mit Motivation an die Herausforderung.

Optimismus bedeutet, von den Dingen und Situationen immer das Beste anzunehmen. Optimisten haben eine positive Lebenseinstellung und leben in der Erwartung, dass jede Situation auch einen positiven Aspekt hat.

Optimisten führen Ihren Erfolg auf eigene Fähigkeiten zurück, kennen ihre Stärken und Begabungen und wissen diese einzusetzen. Der Pessimist dagegen glaubt oft an Zufall oder meint, einfach mal Glück gehabt zu haben.

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Optimisten denken positiv und die Entscheidung so zu denken, beginnt im Kopf.

Wir alle sind geprägt durch unsere Erfahrungen aus unserem bisherigen Leben. Bei Pessimisten hat sich so etwas wie eine erlernte Hilflosigkeit breit gemacht. Diese kann entstehen, wenn sich Bemühungen nicht auszahlen, man häufig Misserfolge oder Enttäuschungen erlebt und sich diese negative Erfahrungen als pessimistische Einstellung über Jahre hinweg manifestiert haben.

Positives Denken allein macht noch keinen Optimisten aus. Es gibt eine Eigenschaft, die Optimisten brauchen. Oft ist sie schon vorhanden oder optimistische Menschen eigenen sich diese an. Ich spreche von Selbstvertrauen!

Selbstvertrauen zu haben bedeutet, an sich selbst zu glauben, ein positives Selbstbild zu haben und den eigenen Fähigkeiten zu vertrauen! 

Beispiele hierfür sind:

“Ich kann das”

“Ich schaffe das!”

Solche Sätze zeugen von Selbstvertrauen und einem positiven Selbstbild.

Ein Beispiel hierzu:
Es gibt einen neuen Trend im „Freizeitsport“, das Stand-Up-Paddeln. Das ist richtig cool und auch nicht sonderlich schwer.
Aber wie bei vielen Sachen, die man zum ersten Mal ausprobiert, braucht man ein paar Eigenschaften um es zu erlernen. In diesem Fall sind das unter anderem Geschicklichkeit, Gleichgewichtssinn, Ruhe und ein bisschen Mut. Ganz besonders dann, wenn das Wasser kalt ist, in das man fallen könnte (der Pessimist glaubt ja genau das; der Optimist schließt das Landen im Wasser von Vornherein aus).

Der Optimist wird sich so was sagen wie: „Hey cool, eine neue Herausforderung; die will ich ausprobieren“

Er überlegt wie er es anstellt, plant und geht mit der Einstellung: „ich schaff das“ ans Werk.

Der Pessimist wird eher denken:

Wie kalt ist das Wasser, wahrscheinlich lande ich im Wasser…

Was glaubst Du, wer im Wasser landet und wer von beiden hat Freude an der Herausforderung?
Ich gehe mal davon aus, dass Du schon häufig optimistisch denkst und das in Zukunft noch öfter tust.
In diesem Fall könntest Du in Deinem Umfeld dafür sorgen, dass durch deine optimistische, positive Ausstrahlung der eine oder andere Pessimist umschwenkt. Wie weiter oben schon beschrieben ist jeder in der Lage, seine pessimistische Einstellung gegen eine optimistische zu tauschen. Wichtigste Voraussetzung hierfür ist die ENTSCHEIDUNG zur Änderung.

Optimismus und Hoffnung lassen sich genauso lernen wie Hilflosigkeit und Verzweiflung.

Einen passenden Artikel dazu gibt es hier:

Ich muss – gar nichts! Verbanne dieses Wort aus Deinem Sprachschatz

„Ein Optimist ist ein Mensch, der alles halb so schlimm oder doppelt so gut findet.“
Heinz Rühmann

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In diesem Sinne wünsche ich Dir einen optimistischen Weg durchs Leben und häufiges optimistisches Denken. Auf das DEIN Glas immer halb voll und nicht halb leer ist. Du weißt: die Entscheidung liegt bei dir! 

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Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

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