Gewohnheiten ändern! So funktioniert es auch bei Dir.

UTE STANGGASSINGER

Als ehemalige Nationalspielerin im Volleyball unterstützt sie heute mit Leidenschaft junge und junggebliebene Talente auf ihrem Weg an die Spitze und macht sie als Mensch ein großes Stück stärker.

Mensch, diese Gewohnheiten ändern! Das wäre doch mal was! Kennst Du das?

Du hast Angewohnheiten, die Du gern ablegen würdest, oder einfach anders machen würdest. Da probierst Du es zwei Tage und am dritten denkst Du Dir:

Hat wieder nicht geklappt und hörst auf und fällst in Dein altes Muster zurück.

Wie geht es DIR, wenn Du das Wort Gewohnheiten hörst? Denkst Du eher an die schlechten Gewohnheiten, die Dich stören oder eher an die positiven, die Dir das Leben erleichtern?

Meistens fallen einem die störenden ein, die schlechten oder die, von denen andere behaupten, dass sie schlecht sind.

Gewohnheiten sind nur dann schlecht, wenn sie Dich einschränken

Gewohnheiten sind grandios, aus einem ganz einfachen Grund:

Um uns passiert ständig so viel, dass unser Gehirn völlig überfordert wäre, alles wahrzunehmen und neu zu überdenken, wie etwas funktioniert.

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Stell Dir vor, Du stehst morgens im Bad und überlegst:

„Wie ging nochmal das mit dem Zähneputzen?“

„Wie binde ich meine Schuhe?“

„Wie gehört die Mütze auf den Kopf?“

Zum Glück geschieht so viel ohne Dein aktives Zutun.

Lass uns mal ein bisschen forschen, warum das so ist. Begeben wir uns dafür in das Gebiet der Hirnforschung. Sicher ein Bereich, in dem noch verhältnismäßig viel unbekannt ist und wohl deshalb auch so spannend.

Milliarden von Nervenzellen sind in deinem Gehirn verbunden und tauschen über die Nervenbahnen Informationen aus.
Vieles völlig unbewusst! In einer Sekunde nimmst du ca.40 000 Reize auf. 40.000!! – eine wahnsinnige Zahl, ABER von all den Reizen, die da auf dich einprasseln, nimmst du nur 7- 10% bewusst wahr! Die “restlichen” fast 90 % nimmst du unbewusst wahr. Irre!

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Ist das nun gut oder schlecht?

Gut sicher, dass Du nicht 40 000 aufnimmst, sonst wärst Du wohl völlig überfordert und nicht lebensfähig. Stell Dir vor, Du müsstest so was wie Deinen Atem, Deinen Blutkreislauf, Deinen Stoffwechsel und viele andere körperliche Prozesse selbst steuern. Hilfe!

Aber trotzdem sind die verbleibenden 7 % nicht gerade viel. Also musst Du selbst entscheiden, worauf Du Deine Wahrnehmung richtest.

So filtert Dein Gehirn vor, was Du gerade brauchst und was eher gerade unnütz ist.

Sicher kennst Du das Phänomen, das, wenn man ein rotes Auto sucht, auch vermehrt rote Autos auf der Straße fahren sieht. Einfach weil der Filter für rote Autos gerade offen ist.

Das wirklich Gute ist, dass Du Deine Wahrnehmung dadurch erweitern kannst, indem Du mit Hilfe von Gewohnheiten und Automatismen Deinen Horizont erweitern kannst.

Ein weiteren, dazu passenden Artikel findest Du hier:

Wie Du in den Flow kommst und nicht mehr rauskippst

Nochmal zur Erinnerung:

Es wäre eine wahnsinnige Mühe, wenn Du Dir jeden Morgen überlegen müsstest, wie Du nun die Schuhe binden musst, oder wie rum die Zahnbürste in den Mund gehört.

Aber wie ist das eigentlich entstanden?

Du hast es dir schon gedacht!

Ja, durch ÜBEN! Indem Du immer und immer wieder versucht hast, Schleifen in die Schuhe zu bekommen und Deine Eltern Dir unermüdlich das Zähneputzen beigebracht haben.

Auch das Autofahren ist ein gutes Beispiel. (Falls Du schon Auto fährst, ansonsten geht auch Fahrradfahren) Was ist das am Anfang für ein Stress! Völlig überfordert: Kuppeln, Gas geben, Umgebung beachten, Bremsen und wehe es spricht noch jemand mit Dir!

Und dann plötzlich geht das von ganz allein. Du denkst weder darüber nach, wie Du im Auto von A nach B kommst, noch wie Du in Windeseile Deine Schuhe binden kannst.

In Deinem Gehirn haben sich Vernetzungen gebildet, die dazu führen, dass aus einer erst ungewohnten Bewegung ein Automatismus wird, mit dem genialen Gewinn, dass Du über das, was Du da tust, nicht mehr nachdenken musst.

Jetzt kannst Du ganz speziell für Dich überlegen, was Du in Deinem Leben verändern möchtest.

Als Sportler: Welche Bewegungsabläufe wären im Automatismusmodus hilfreich?

Oder welche Routine würden Dir vor dem Wettkampf helfen?

Du weißt jetzt schon, dass das nicht von heute auf morgen geht, denn so schnell kann unser Gehirn die Nervenbahnen nicht neu vernetzen.

Weißt Du um den Zustand Deiner mentalen Fähigkeiten? Hier kannst Du einen Mental- Onlinetest durchführen, herausfinden, wo Du gerade stehst und erhältst anschließend drei ganz persönliche Tipps von mir.

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Gewohnheiten ändern, so gehts! Was Du wissen musst und ganz konkret tun kannst:

Diese Fähigkeiten brauchst Du , um Gewohnheiten zu verändern.

Du brauchst:

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Geduld

Es dauert mindestens 21 Tage!!

Nur mit regelmäßigem Üben wird sich die Veränderung einstellen – mindestens 21 Tage!

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Durchhaltevermögen oder auch Frustrationstoleranz

Wenn nicht gleich alles gelingt, heißt es dran zu bleiben und auch den Frust auszuhalten, sollte es nicht gleich auf Anhieb klappen.

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Mut und Selbstbewusstsein

Es wird nicht nur Befürworter geben, wenn Du Dich entscheidest, eine neue Fähigkeit zu entwickeln, denn es hat in der Lernphase eventuell Konsequenzen auf Dein Umfeld.

Lass es mich an einem Beispiel erklären:

Alle guten Fußballer sind heute beidfüßig, das heißt, sie können mit beiden Füßen fast gleich gut schießen, klar, wird meist noch einer stärker sein, aber im Großen und Ganzen bekommen sie die Basics schon hin, egal ob mit rechts oder links.

Das heißt natürlich auch, eine Zeit lang mit dem schwachen Fuß zu trainieren. Täglich…… immer und immer wieder: Pässe mit links, (wenn links der schwache Fuß ist), Flanken, Eckbälle….

Neben dem Trainingsfleiß, dem Durchhalten und dem Frust, wenn totale Gurken geschossen werden, braucht es auch Mut dran zu bleiben und ein Selbstbewusstsein, es auszuprobieren, selbst auf die Gefahr hin, dass ein paar Schüsse auch im Spiel richtig daneben gehen können.

Mit der Geduld, dem Dranbleiben und der häufigen Wiederholungszahl kannst du deine Technik optimieren, neue Bewegungen erlernen und sie zu einem Automatismus werden lassen. Dann wird auch das Schießen mit links zu einem Automatismus, über den du nicht mehr nachdenkst, der einfach passiert.

In der Karrierebibel gibt es einen guten Artikel dazu.

Neben den Bewegungsmustern, oder körperlichen Gewohnheiten gibt es auch Denkgewohnheiten, Gefühlsgewohnheiten und Verhaltensgewohnheiten.

Und DAS ist das wirklich spannende Thema, weil hier die Musik spielt.

Hier wird entschieden, ob du zu den Siegern gehörst!

Kennst du deine Denkmuster? Deine Gefühlsmuster? Deine Verhaltensmuster?

Eins ist nämlich paradox: Im Regelfall erkennen wir diese gar nicht so einfach. Aber genau die sind es, die Dich an Deiner optimalen Leistungsfähigkeit hindern, wenn sie Dir im Weg stehen.

Zu den Denkgewohnheiten gehören:

  • ob Du etwas gut oder schlecht bewertest
  • ob Dir Pünktlichkeit wichtig ist
  • wie Du dich selbst siehst
  • ab wann Du etwas unordentlich findest

Zu den Gefühlsgewohnheiten gehören:

  • ob Du schnell verärgert bist, oder Dich gekränkt fühlst
  • ab wann und wie Du Angst empfindest
  • ob Du Dich minderwertig fühlst, wenn Du einen Fehler gemacht hast

Gewohnheiten im Verhalten sind zum Beispiel:

  • ob Du Dein Essen schnell hinein schlingst oder langsam isst
  • ob Du Nägel kaust oder in den Haaren spielst, während Du in ein Gespräch vertieft bist
  • wie stark Du das Essen salzt, ob Du Zucker in den Tee nimmst

auch mit Mentaltraining kannst Du Deine Gewohnheiten ändern.

Ich freue mich, wenn Du am Ball bleibst…..und mich weiter liest.

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Falls Du persönliche Unterstützung suchst, bin ich gern für Dich da!

Hier kannst Du direkt mit mir sprechen, in einem Gratis-Kennenlerngespräch

Viel Spaß mit Deinen guten Gewohnheiten und dem Gewohnheiten ändern, wenn Du es denn willst.

Bis bald und herzliche Grüße aus dem MentalHouse

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